Ja wo fahren sie denn?

Tausende Pendler dokumentieren jeden Morgen die Verkehrsdichte auf den Straßen und keiner nutzt es.

Jetzt schon: Google Maps zeigt die Verkehrslage an ūüôā

Und was brauchen sie dazu? Einfach gen√ľgend Besitzer eines Android-Smartphones die Daten √ľber ihre Position senden.

Wie funktioniert das ganze:

Google erhält anonyme Daten von jedem oben genannten Smartphone. In diesen Daten ist enthalten wo man sich befindet und mit welcher Geschwindigkeit man sich bewegt. Wenn man nun annimmt das die GPS-Position die Straße bzw. deren Spur eindeutig identifiziert ist es möglich zu erkennen mit welcher Geschwindigkeit und Verkehrsdichte in einem Bereich zu rechnen ist. Und je nach Ergebnis wird das dann farbig als Layer in Maps dargestellt.

Das ist aber nur der Anfang des denkbaren… lasst mich mal spinnen:

  • google k√∂nnte zum Beispiel bei einer “spontanen” Reduktion der Geschwindigkeit auf 0 km/h von einem Unfall ausgehen und diesen in einer Broadcast-Nachricht an die zust√§ndigen Beh√∂rden senden. Diese k√∂nnten dann sehen wo es ist und welche Auffahrten noch zug√§nglich sind. Mit dem Layer “Gel√§nde” k√∂nnte man alternative Anfahrten anzeigen.
  • Heute ist ein Fussballspiel in einem Stadion in einer Stadt. Das Spiel f√§ngt um 18:00 Uhr an. Erh√§lt google nicht nur die Daten zu Position und Geschwindigkeit sondern auch Ziel k√∂nnte man eine Prognose stellen wann die Besucher eintreffen werden und vor allem mit welcher zeitlichen Koh√§renz. Man w√ľrde fr√ľh erkennen k√∂nnen ob die Parkpl√§tze ausreichen, Sonderausfahrten ge√∂ffnet oder Umleitungen etabliert werden m√ľssen.
  • Bleiben wir beim Beispiel Fu√üballstadion. Die Vektoren lassen sich auch f√ľr Fu√üg√§nger errechnen. Mann kann also erkennen wie sich die G√§ste nach dem Spiel verhalten. Ob alle zur gleichen Bushaltestelle gehen die dann bevorteilt angefahren werden sollte. Auch Fluchtvektoren im Falle einer Massenpanik lie√üen sich erkennen und Rettungskr√§fte entsprechend t√§tig werden k√∂nnen.
  • Prophylaktisch kann man auch festhalten das ich zur n√§chsten Schl√§gerei dann kein Handy mitnehmen w√ľrde. Das ist n√§mlich auch sichtbar:

keine Bewegung + gleiche Position + Anzahl Punkte >30 == Polizei alarmieren

Das ist dann auch das Problem. Ich werde es nicht weiterdenken und dies dem Leser √ľberlassen.

Sch√∂ne neue Welt…

Kopf ab

Gestern war dann der gro√üe Tag… nachdem die Kleinen nun super angegangen sind, vereinzelt wurden und alleine wachsen war es nun an der Zeit sie zu “pinzieren“.

Das ist wichtig um ihr weiteres Wachstum zu steuern. Steuern ist hier ein Euphemismus da es eher eine N√∂tigung als eine Steuerung ist. Man schneidet der Pflanze quasi den Kopf ab und zwingt sie so neue K√∂pfe wachsen zu lassen. Ein wenig wie in der Mythologie. Ergebnis ist auf jeden Fall aber das die Pflanze “buschiger” wird und somit mehr Fruchtst√§nde entwickeln kann.

Grund f√ľr dieses Verhalten ist aber, zum Gl√ľck, nicht das b√∂sartige Wesen der Pflanze sondern das Meristem das die Pflanze steuert. Und das Programm sieht hier das Weiterleben und nicht den Tod als L√∂sung vor. Und das bedeutet kausal eine vermehrte Erzeugung von Seitentrieben.

Chili in KW 15Chili in KW 15

Ich hoffe die Kleinen nehmen es mir nicht krumm… ohne Kopf ist schon bl√∂d. Aber sie bekommen statt dessen Neue.

My name is doctor greenthumb

Es ist mal wieder¬†Zeit¬†f√ľr ein Update von der Fensterbank:

Chili in KW13
Chili in KW13

Ihr seht, den Kleinen geht es soweit gut und sie machen gro√üe Fortschritte. Sie werden t√§glich gedreht, nat√ľrlich immer gleichm√§√üig und akribisch ausgerichtet. Ich hoffe das ihnen dabei nicht schwindlig wird.

Das “Unkraut” das sich¬†mittlerweile¬†in einigen Bechern sammelt wird √ľbrigens nicht entfernt. “Integrierter Landbau” ist das Stichwort dazu. Au√üerdem trocknet der Boden im Falle extremer Sonneneinstrahlung weniger aus. Und das kann im Sommer in einem B√ľro mit S√ľdlage schnell zum Problem werden wenn am Wochenende keiner Wasser nachf√ľllen kann.

Und da man mir auf der Arbeit einen gr√ľnen Daumen nachsagt h√§nge ich noch ein Video aus meiner Jugend an das¬†sich¬†mit dem Thema befasst:

httpv://www.youtube.com/watch?v=JeR9oUsBGs4

Jetzt sind sie alleine

Das Wetter ist gut und die letzten drei Wochen wurden gut zum Wachsen genutzt. Jetzt heißt es

raus aus der Kinderstube und rein in die Welt

Das Umtopfen steht an und die Vorbereitungen laufen auf hochtouren. Schnell noch ein paar Adäquate Pflanzgefäße besorgt und den Arbeitsplatz hergerichtet. Erde und Pflanzbesteck liegen bereit und die OP kann beginnen.

Chili in KW11 Vorbereitung
Chili in KW11 Vorbereitung

Hier ist gut mein Schreibtisch mit einer Unterlage zu sehen. Die Kleinen warten in ihrer Zuchtbox auf den großen Moment.

Chili in KW11 Zwischendurch
Chili in KW11 Zwischendurch

Dies ist eine Momentaufnahme zwischendurch. Der eigentliche Vorgang dauerte nur wenige Minuten, wollte aber gut vorbereitet sein. Das Umtopfen bedeutete das man die k√ľnftigen Gef√§√üe mit Erde f√ľllt und ein paar mal fest aufst√∂√üt damit sich die Erde setzen kann. Wenn der Boden zu locker ist k√∂nnen die kleinen leicht umfallen.

Chili in KW11 Umgetopft
Chili in KW11 Umgetopft

Hier ist jetzt schon alles erledigt. Man kann auch deutlich die gehobelten Sp√§ne erkennen die bei der Arbeit anfallen. Wichtig zu erw√§hen ist die Tatsahce das man die Pflanzen zu begin vorsichtig “angie√üen” muss da der Boden trotz des Aufsto√üens noch recht locker ist. Das gbt sich aber mit jedmem Schluck Wasser und der zugeh√∂rigen Sedimentation.

Zum Abschluss noch mal ein kleines¬†Stillleben¬†nach der Arbeit. Das Bild zeigt den k√ľnftigen Platz auf der Fensterbank. Bitte die¬†akkurate¬†Ausrichtung¬†der Gef√§√üe beachten. Zen l√§sst gr√ľ√üen ūüôā

Chili in KW11 Stilleben
Chili in KW11 Stilleben

Warum das ganze

Erstmal der aktuelle Status des ganzen:

Chili in KW8
Chili in KW8

Nun zur Beantwortung der oben aufgeworfenen Frage: Warum das ganze?

Die Antwort ist recht simpel:¬†Weil¬†es Spa√ü macht! Ich empfinde es als “erfrischend” auf der Arbeit zu sein und etwas “schaffendes” zu tun. Schaffend in im Wortsinn von erschaffen. Etwas Neues zu bilden. Etwas von dem man am Ende sehen kann was die Arbeit gebracht hat. Und der Chili eignet sich in hervorragender Weise da er sch√∂n aussieht und ausreichend robust ist.

Nur um das klar zu stellen: ich arbeite auch produktiv und es kommt ein Produkt zu Stande. Nur ist es¬†nicht¬†so sch√∂n greifbar wie eine Chilifrucht am Ende des Jahres. Auch die Zwischenschritte sind als Erfolg sichtbar. Wenn man zum Beispiel morgens ins B√ľro kommt und sich die ersten Knospen ge√∂ffnet haben oder das erste rot auf den Fr√ľchten erscheint.

Das ist an jedem Tag etwas Neues und man ist direkt damit verbunden.

Nebenbei kann man noch andere Aspekte erwähnen die eine Affinität zu meinem Chili haben:

  • Guerilla Gardening
    Es ist ja schon etwas anderes ob man eine beliebige Gr√ľnpflanze eines gro√üen M√∂belherstellers pflegt oder eine besondere Pflanze wie den Chili. Sibirischen wohlgemerkt. Vielleicht ist er auch deshalb so robust. Und da mich alle Kollegen ansprechen was ich da pflanze bekommt es schon den touch ‚Äěguerila‚Äú. Ein wenig subversiv und definitiv ungew√∂hnlich ist er, der Chili-Anbau im B√ľro.
  • SlowFood
    Die Idee hinter Slow Food ist nicht einfach zu beschreiben. Einer seiner Aspekte ist aber unter anderem: kenne deine Nahrung und ehre sie entsprechend. Eine Ehrbezeugung kann zum Beispiel die pedantisch akribische Pflege sein. Fast hin bis zu einer zenartigen meditativen Handlung.

Nach all den guten Gr√ľnden bleibt immer noch der Spa√ü und die Freude die einen antreibt. Mal schauen was noch draus wird.

Endlich wieder Sommer

Ja, es ist¬†sicherlich¬†noch etwas fr√ľh. Aber f√ľr mich beginnt bald der Sommer ūüôā

Sommer ist f√ľr mich n√§mlich wenn es so warm ist das der Chili w√§chst. Letzte Woche habe ich mit der Aussaat begonnen. Nat√ľrlich drinnen:

Chiliaussaat in KW 6
Chiliaussaat in KW 6

Dies ist ein intimer Blick auf meinen Schreibtisch. Die Dose diente bisher als Beh√§ltnis f√ľr Dominosteine. Da die aber “ratz fatz” weg waren habe ich die Entscheidung getroffen hierin die¬†Anzucht¬†zu wagen.

Heute, eine Woche später, sieht es dann schon so aus:

Chiliaussaat in KW7
Chiliaussaat in KW7

Sieben Samen haben es schon geschafft den Weg ans Licht zu finden, weitere werden folgen. Noch sind sie recht klein (ca. 1-2cm hoch) aber das wird sich schnell ändern.

Vor allem weil sie jetzt auf die Fensterbank im B√ľro d√ľrfen. Ich sage nur: S√ľdlage.

Ich werde in Zukunft dann regelm√§√üig berichten. Separieren, pikieren… unsere Fensterbank ist zum Gl√ľck gro√ü genug ūüėČ

Zweite alpha von Qubes veröffentlicht

Ich berichtete ja schon vor geraumer Zeit √ľber das Projekt Qubes OS von Joanna Rutkowska das meiner Idee Programme auf dem PC getrennt voneinander auszuf√ľhren nachkommt.

Nun wurde die zweite alpha ver√∂ffentlicht und ich muss schon sagen: sie sieht gut aus. Die Fenster haben unterschiedliche Rahmenfarben bekommen die deren Status (sicher, …, unsicher) f√ľr jeden ersichtlich machen. Auch sonst sieht es schon ganz “schick” aus. Zumindest nach heutigen Ma√üst√§ben.

Und das wird wichtig sein um die Akzeptanz eines solchen Systems zu erh√∂hen. Schlie√ülich ist es ein BS das nicht mit transparenten Fenstern und anderem “eye candy” wirbt sondern mit dem Sachverstand unsere Daten zu sch√ľtzen. Und ich f√ľrchte das wird den “Ottonormalverbraucher” nicht vom Einsatz eines solchen
Systems √ľberzeugen.

Es ist hinl√§nglich bekannt das es wichtiger ist das es einfach ist und nicht sicher. So werden WLAN-Router h√§ufig mit der Einstellung “keine Verschl√ľsselung” ausgeliefert da das einfach zu installieren ist. Auch der Standardbenutzer eines Windows-Rechners war lange Zeit Mitglied in der Administratoren-Gruppe da sich Installationen so erheblich vereinfacht haben.

Aber schaut euch selbst an wie ob es gegen die Konkurrenz visuell bestehen kann (Screenshots).

Screenshot von alpha 2
Screenshot von alpha 2

Ich werde versuchen Informationen √ľber die ben√∂tigte Hardware f√ľr ein “fl√ľssiges” System zu erhalten. Die erste beta ist f√ľr den 1.9.2010 geplant und soll sowohl einen Installer beinhalten wie auch die Funktionalit√§t der “entsorgbaren” VM.

Und ich will testen. Stay tuned.

Verteilte Daten

Ein gro√ües Problem unserer heutigen Zeit ist der Datenschutz. An jeder Ecke wird vor FaceBook gewarnt und von StudiVZ abgeraten. Man wei√ü ja nicht was mit den pers√∂nlichen Daten passiert. Werden sie gesch√ľtzt und wenn vor wem? Was passiert wenn der komplette Dienstanbieter wie k√ľrzlich¬† ICQ an ein russisches Konsortium verkauft werden?

Ein weiteres Problem ist auch die Tatsache das nie alle Informationen korrekt bzw. aktuell sind. Schlie√ülich hat man seine Daten breit¬† verteilt. Google-Account, Xing-Profil, die FaceBook-Anmeldung f√ľr Farmville und die unbekannte Anzahl von Newslettern f√ľr myIrgendwas in die man sich eingetragen hat. Diese Liste lie√üe sich bestimmt beliebig fortsetzen. Alle haben einen Teil der Informationen √ľber den Benutzer. Manche werden bei √Ąnderungen aktualisiert, andere teilweise und wieder andere hat man komplett vergessen da man die Seite nicht mehr benutzt.

diaspora

Wir haben also die Realit√§t (gr√ľn) mit den Identit√§ten der einzelnen Personen und deren Abbildung in der Virtualit√§t einzelner Dienstanbieter (rot). Es ist also m√∂glich bzw. eher wahrscheinlich das die einzelnen Abbildungen in den Virtualit√§ten untereinander bzw. mit der Realit√§t nicht √ľbereinstimmen.

Wer hat schon eine Liste der Accounts die er so im Laufe der Zeit angelegt hat und deren Zugangsdaten parat um √Ąnderungen nachzupflegen?

Dies wird nat√ľrlich noch komplizierter wenn man in Betracht zieht das es sich bei den verteilten Informationen um mehr handelt als den Nicknamen und eine eMail-Adresse. H√§ufig kommt dann noch der echte Name, die Anschrift oder Bankverbindungen hinzu.

diaspora2

Kurzum: es wird wirklich un√ľbersichtlich und ist nicht mehr beherrschbar.

Ein paar New Yorker Studenten haben sich nun zusammengesetzt und wollen eine L√∂sung f√ľr diese Problematik anbieten: diaspora*

Die Idee kam ihnen als sie einen Vortrag von Eben Moglen √ľber Privatsph√§re im Internet h√∂rten. Dieser fragte sich warum die pers√∂nlichen Daten nicht an einem zentralen Ort gespeichert werden sondern breit im Internet verteilt werden. Die Idee war also geboren. Nun wurde Geld auf Kickstarter gesammelt. Urspr√ľnglich wurden 10.000$ kalkuliert. Geworden sind dann knapp 200.000$. Ein erstes Release ist f√ľr Mitte 2010 geplant.

Was ist jetzt so neu daran? Es gibt schon seit geraumer Zeit “√∂ffentliche” Netzwerkplattformen und ihre Realisierungen (mypirates, onesocialweb). Ihnen allen ist gemein das es keine gro√üe Firma dahinter gibt die die pers√∂nlichen Daten nach eigenem gusto verwaltet bzw. sie besch√ľtzt. Zentralisiert ist hier aber noch nichts. Die Daten liegen nun einfach auf einem anderen Server und weiterhin braucht man auf jeder social-plattform seine eindeutige Anmeldung.

Und genau diesen Sachverhalt will diaspora* nun abschaffen. An einem zentralen Punkt sind alle pers√∂nlichen Informationen meiner realen Identit√§t gespeichert und k√∂nnen dediziert f√ľr die Virtualit√§t freigegeben werden. OpenID geht hier schon einen Schritt in die richtige Richtung. Mit ihrem Attribute Exchange-Protokoll kann man bereits einzelne Identit√§ten anlegen und deren Informationen f√ľr einzelne Dienstleister freigeben. Bei dieser Gelegenheit k√∂nnte man sich dann auch vorstellen das es eindeutige Schl√ľssel gibt die sowohl den Besitzer als auch den Dienstleister eindeutig identifizieren. Es w√§re dann nur noch ein kleiner Schritt wenn diaspora* selbst seine eigenen Kontakte verwalten k√∂nnte.

Als Speicherort f√ľr die Profile k√∂nnte man sich beispielsweise eine eigene Domain denken. Mittlerweile hat ja eh fast jeder eine eigene oder kennt einen Vertrauten der eine hat. Ein √§hnliches System ist auch bei OpenID im Einsatz. Dort √ľbernehmen es teilweise auch Dienstleister die sich √ľber Spenden oder Werbung finanzieren. Letztendlich sprechen wir hier eigentlich von einem Script und einer Datei mit den pers√∂nlichen Daten.

Dies h√§tte nat√ľrlich zur Folge das auch die existierenden SocialWeb-Plattformen wie Xing, Facebook etc. sich an dieses System koppeln m√ľssten. Inklusive der L√∂schung m√∂glicherweise gesperrter Daten. Ob dies durchsetzbar sein wird h√§ngt von einzig und allein von den Benutzern ab die ein System wie diaspora* fordern m√ľssen.

Qubes OS ist da

Mein reden war ja von Anfang an: separieren

Das dieses Modell auch auf die IT anwendbar ist denke ich schon länger. Wenngleich ich mit meiner Surfmaschine wenig Erfolg hatte. Dazu fehlte es einfach an KnowHow.

Die Idee war denkbar einfach: Nimm einfach eine virtuelle Maschine um ins Internet zu gehen. Diese w√ľrde dann die Funktion einer Sandbox erf√ľllen und w√ľrde es erm√∂glichen den eigenen Rechner sauber halten zu k√∂nnen. Und wenn die Maschine mal komprimitiert wurde wird die einfach ausgetauscht. Leider habe ich keine entsprechende Distribution gefunden die sich als Surfmaschine eigenen w√ľrde. Entweder h√ľbsch und daf√ľr zu gro√ü und schwer oder klein aber technisch nicht in den Griff zu bekommen.

Das die Idee der separiertem Maschinen nicht so schlecht war best√§tigt mir Frau Rutkowska. Sie hat n√§mlich gemacht was ich suche… nur halt professionell. Ein Betriebssystem das nur zum hosten der virtuellen Maschinen benutzt wird:

Qubes OS

Dies ist ein auf Debian basierendes Linux das einen eingebauten XEN-Server enth√§lt. In diesem Wirts-System werden dann unterschiedliche G√§ste gestartet. Diese k√∂nnen dann, spezifisch f√ľr ihren Anwendungszweck erstellt und gestartet werden. Durch die Struktur ist dann das OpenOffice-Dokument von Browser und Mailclient getrennt. Ein √ľbergriff durch das “Browsertor” auf das Dokument ist somit nicht m√∂glich.

Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte ūüėČ

Ich denke das ist ein viel versprechender Ansatz. Google hat sich bez√ľglich der Realisierung von Chrome auch daran gemacht f√ľr jeden Tab eine eigene Instanz starten zu wollen. Ein √§hnliches Prinzip.

Wenn jetzt noch eine Funktionalität hinzukommt die einzelnen Maschinen in einen jungfräulichen Zustand versetzen zu können ist das echt eine feine Sache.

Und da Frau Rutkowska, die Mutter der BluePill, dabei ist sollte das Problem eines ausbrechenden Gastes auch in den Griff zu bekommen sein.

Ich bleibe dran ūüôā