Neues von Opel

So schnell kann man ja gar nicht schreiben wie gleichzeitig neue Details bekannt werden.

So habe ich beispielsweise folgenden Blogeintrag gefunden der sich mit dem gleichen Thema befasst: Politische Insolvenz

In dem Artikel wird davon ausgegangen das Opel bereits entschuldet ist. Und die "Investoren" quasi nur die Abwickler sind die dafür sorgen das die Regierung nicht als tatenlos zu beschreiben ist sondern geholfen hat. Wobei ist noch offen.

Ich teile diese Meinung nicht! Wie ich bereits ausführte ist GM nicht Philantrop und daher muss es einen Sinn für sie ergeben Opel ziehen zu lasen bzw. freizugeben. Und hier sind die Synergieeffekte á la "Opel macht die Entwicklung für unsere Modelle" meines Erachtens nicht ausreichend hoch einzustufen. Es muss also noch einen anderen Grund geben. Ab hier käme dann Spekulation.

Die Schlussfolgerungen des Artikels decken sich aber mit meinen:

  • die Investoren sind keine und haben es lediglich auf eigene kurzfristige Ziele abgesehen
  • die Automobilindustrie ist insgesamt in einer Strukturkrise und Opel ist nur die Spitze

Opel und die böse Insolvenz

Opel… arme Tochter von GM die ums überleben bangen muss.

Kurz zum Hintergrund:
Vor geraumer Zeit (Anfang des 20. Jahrhunderts) wurde die deutsche Firma Opel von GM gekauft. Und seitdem komplett in den Konzern assimiliert. Was da jetzt wem gehört und wer wessen Bilanzen aufhübscht kann nicht mehr festgestellt werden. Fakt ist das GM eigentlich tot ist und nur noch mittels Finanzspritzen der amerikanischen Regierung am Leben gehalten wird. Grund für die Schieflage ist eine vollkommen verfehlte Modellpolitik und Missmanagement über die letzten Jahrzente.

Und jetzt geht die Angst um das GM Opel mit in den Abgrund reisst.

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Manus manum lavat

Wie der Lateiner sagt… "eine Hand wäscht die andere"

Bei diesem Artikel geht es nicht um Hygiene sondern um ein Problem unserer Zeit: die Finanzkrise bzw. was mir dazu einfällt.

Mein laienhaftes Verständnis für die hohe Finanzwelt sagt mir das da was gehörig faul ist im Staate Dänemark. Und zwar die Tatsache das die Finanzgeschäfte der letzten Jahre, insbesondere in Amerika, auf der "beleihen" von Schulden beruhen. Also nicht vorhandenes Geld mit Geld zu beleihen und damit zu vermehren. Das dies nicht gehen kann muss ja eigentlich dem dümmsten klar sein. "Mehr Geld aus keinem Geld" kann nicht funktionieren. Offensichtlich hat sich das in der Hochfinanz aber noch nicht herumgesprochen. Auch dort kann man nur schwer erklären wie das passieren konnte. Zur Verdeutlichung nochmal ein plastisches Beispiel:

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Gedanken zur Finanzkrise

Was man als Kleinanleger bzw. Kleinsparer zur Finanzkrise sagen sollte.

Erstmal eine kurze Bestandsaufnahme:

Angefangen hat es vor ein paar Jahren. Die Banken wurden von ihren Vorständen gehalten die Eigenkapitalrendite zu erhöhen. Von mageren bis zu zehn Prozent hin zu zwanzig und mehr. Wie war in den meisten Fällen egal. Dazu bediente man sich der Kreditanleihen auf Immobilien in Amerika. Und zwar nicht die erste sondern die dritte oder vierte Verkaufsebene. Also Geld das schon mehrfach beliehen wurde und nur mit ein paar anderen Papieren aufgehübscht wurde. Das das in die Hose gehen muss hätte eigentlich klar sein müssen. Das das Schneeballprinzip nicht funktioniert ist ja hinlänglich bekannt.

Kreditkarten die Kreditkarten finanzieren verschieben die eigentliche Zahlung auf Sankt Nimmerlein. Aber auch das kommt irgendwann. Genauso wie die Finanzierungen der Autos die auf pump gekauft wurden.

Und jetzt sitzt alles auf faulen Krediten deren Geld man nicht mehr zurückbekommt.

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