bah ist das eklig

Das Spiel das die Firmen mit dem Konsumenten treiben wird ja immer erschreckender. Man hat sich gerade daran gewöhnt das der Käse möglicherweise kein Käse ist (Ähnlichkäse) und Fleisch eventuell nur zusammengeklebte Faserreste (Quelle: spiegel.de) da kommt schon der nächste Skandal über unechte Lebensmittel um die Ecke.

Die Verbraucherzentrale in Hamburg hat die Inhaltsstoffe einiger Lebensmittel auf ihre Angabe auf dem Etikett hin kontrolliert (Quelle: vzhh.de) und es kommt erschreckendes zu Tage: Was drauf steht ist gar nicht drin! Der Schafskäse ist von der Kuh und die Garnele nur gepresstes Fischeiweiß in Garnelenform. Continue reading “bah ist das eklig”

Das lustige kleine Atom

Ui ui ui… was machen wir denn jetzt? Schon wieder hat es in Krümmel gekracht. Nicht richtig zum Glück aber ein bisschen. Ein Transformatorenhäuschen hat gebrannt und der Reaktor hat sich heruntergefahren. War natürlich blöd weil die Ampeln im benachbarten Hamburg auch nicht mehr gingen und die Wasserversorgung stellenweise Probleme bereitete (Quelle: spiegel.de).

Zugegeben, es ist kein “Atomproblem” gewesen das hier den Schaden verursachte sondern ein technisch außerhalb liegendes. Und das Kraftwerk hat sich auch richtig verhalten, wenn man das mal so schreiben will: “Es” hat sich heruntergefahren. Warum die Atomaufsichtsbehörde nicht über diesen Vorgang informiert wurde ist natürlich eine gute Frage, hier aber erstmal uninteressant.

Continue reading “Das lustige kleine Atom”

Der Klima-Lügendetektor

Schon seit geraumer Zeit bin ich Leser des “Klima-Lügendetektor“.

Auf dieser Seite sind sehr schön Aufbereitet die ganzen, von der Werbeindustrie pragmatisch benutzten, Lügen über die Umweltfreundlichkeit der Produkte aufgeführt. Zum Beispiel wie grün, blau… sich unsere Automobilindustrie Verhält. Wie weit es mit dem “Ökostrom” von RWE ist und warum Kohlekraftwerke gar nicht schlecht sind. Stichwort CCS (Erklärung in Wikipedia).

Diesen Link poste ich aus einem guten Grund:

Es ist wichtig die Schlüsselwörter der Industrie zu erkennen unter denen sie uns den alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen will. Ich persönlich horche immer auf wenn von grün, blau, nachhaltig etc. die Rede ist und beginne sofort zu hinterfragen wo denn der Vorteil liegt bzw. ob es einen gibt und warum jetzt.

Diese Seite beleuchtet die Hindergründe sehr detailliert und deckt auf das nicht alles so ist wie es in der Werbung schient. Wobei der mündige Bürger sich das schon fast gedacht hat 😉

Ähnlichkäse

Die Industrie hat sich was neues ausgedacht: einen Käse der gar keiner ist und demzufolge auch nicht so heißen darf beziehungsweise sollte.

Den Analogkäse.

Gemäß der Begrifflichkeit ist es ein Käse der ähnlich dem Echten sein soll. Sieht so aus, schmeckt so und schmilzt auch so. Nur das er halt nicht aus fermentierter Milch gemacht wird. Ohne den Reifungsprozess der die Käseherstellung teuer macht. Ohne die Gefahr bei der Käserei das das Produkt am Ende nicht verkaufbar ist da ungenießbar.

Statt dessen industriell hergestellt und mit präzisen technischen Daten ausgestattet:

  • aufschmelzend ab einer Temperatur von 120°C
  • reproduzierbare Geschmackseigenschaften 1-6

Continue reading “Ähnlichkäse”

Was greenIT bringt…

… wenn man nicht gerade einen neuen Rechner braucht!

Folgendes nehmen wir erstmal an:

  • der Rechner läuft 24/7
  • der Rechner läuft unter Maximallast
  • 20 ct/kWh proportional

Daraus ergeben sich folgende Rechnungen:

Laptop IPM Thinkpad T61

72W –> 630.720 Wh –> 630 kWh –> 126€ pa.

Desktop-Rechner alt

600W –> 5.256.000 Wh –> 5.256 kWh –> 1.051€ pa.

Desktop-Rechner neu

300W –> 2.628 kWh –> 526€ pa.

Wenn man nun die Zahlen relativiert und annimmt das einem arbeitenden Menschen pro Tag statt 24h nur 6h bleiben um an seinem Rechner zu arbeiten fallen pro Jahr nur noch 262€ (600W) bzw. 131€ (300W) an.

Nimmt man weiterhin an das die Auslastung des Netzteiles nur ca. 1/5 beträgt bzw. für die meisten Anwendungen überdimensioniert ist bleiben nur noch 52€ bzw. 26€ pa.

Dies bedeutet das ein Rechner eine monetäre Einsparung von rund 26€ pro Jahr liefert. Wie lange man selbigen dann benutzen muss bevor man ihn nach der Kosten/Nutzen-Rechnung gegen einen neuen austauschen darf kann man sich leicht ausrechnen.

Wenn man nun noch die Kosten und Umweltverschmutzung für die Erbringsungsleistung des neuen Rechners einrechnet ist ein "grüner" Rechner als Neuanschaffung bei einem existierenden Alten absolut kontraproduktiv.

Green-IT

Green-IT ist im Moment in aller Munde. Vermutlich soll es heißen das ab sofort nur noch Computer, Rechenzentren etc. zur Verfügung stehen die besonders umweltfreundlich sind. Das ist aber nun mal eine interessante Idee die absolut irreführend ist.

Green suggeriert immer das etwas besonders "umweltfreundlich" ist. Warum es dann die "grünen Spiele" in Peking gibt kann man sich zu recht fragen.

Was ich von der Green-IT halte ist natürlich logisch:

Continue reading “Green-IT”

Solarstrom reicht doch?

Heute morgen im Radio gehört:

link

Gestern habe ich mich noch mit Martin über die Endlichkeit von Öl und Gas und deren Alternativen unterhalten. Und auch die Meinung vertreten das niemals genug Solarstrom produziert werden könnte um die Welt mit Energie zu versorgen.

Auf das Thema kamen wir weil wir uns die Frage stellten was Baharain macht wenn es mal kein Öl als Einnahmequelle mehr hat. Martin schlug eine Solaranlage vor. Platz wäre ja ausreichend vorhanden.

Meine Meinung war das die Staaten dort unten eh schon entsprechende Patente gekauft haben um nach dem Ende des Öles weiterhin Energie produzieren zu können.

Interessant wird es nun da die Energiereserven praktisch an jedem Platz auf der Erde abgerufen werden können. Sicherlich zu unterschiedlichen Tageszeiten und -dauern aber ohne das Benutzen der Ölvorkommen die lokal begrenzt Eigentum eines Landes sein können.

Schöne neue Welt? Wahrscheinlich doch wieder nicht. Auch zu dieser Zeit wird es Menschen geben und diese sind nach wie vor bestrebt monetäre Werte zu erwirtschaften. Und dann werden sich wieder wenige das KnowHow leisten können Energie zu produzieren.Und auch dann werden die Produktionsstellen in Ländern liegen und von Systemen betreut werden in denen die einheimische Bevölkerung nicht am Erfolg der wenigen teilhaben wird.

Continue reading “Solarstrom reicht doch?”